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keine Eier auf Rock im Park 2011 Wieso keine Eier? Nun, dafür muss ich ein wenig ausschweifen. Am Mittwoch 1.6.2011 trafen wir uns beim Kiefer dhui und warteten bis es 00:30 Uhr war um endlich nach Nürnberg abzureisen. Natürlich waren auch die Zuhausegebliebenen mit von der Partie. Und so kam es, dass doch einer behauptete, dieses Jahr hätten die Sulzi-RIP-ler keine Eier, nur weil er nicht dabei war. Er versprach uns, falls noch Bier von RIP übrig bleibt, es an einem Tag auszutrinken. -> wir warten bis heute noch darauf J Kurzum: Es waren alle nur neidisch, dass sie nicht mitgehn konnten, darum die großen Sprüche. Wir waren 14 Männer und 7 Frauen. Es stellte sich heraus dass es gewisse Vorteile gibt wenn die Freundin dabei ist… Manche behaupteten sogar es gäbe NUR Vorteile ;) Es ging dann schließlich los und wir brachen zunächst mit 4 Autos auf. Die einen fuhren schneller und waren um 03:00 Uhr schon da, die anderen langsamer und waren um 05:00 Uhr da. Einlass auf den Campingplatz war um 08:00 Uhr. Wie sollte es anders sein: Wir hatten um 06:00 Uhr schon unseren Campingplatz und um 08:00 Uhr war schon alles aufgebaut. Nur die Bier- und Essensvorräte nicht. Diese waren im Crosserbus, welcher sich am anderen Ende des Geländes befand -> Nähe Burger King. Also musste das geholt werden, sonst verdursten und verhungern wir ja noch. Es stellte sich als schwierige Aufgabe heraus dies zu tun. Endlich dort angelangt, stellten wir das Auto einfach auf dem rechten Fahrstreifen ab und machten uns mit dem Autohänger im Schlepptau auf den Weg zum Crossbus. Dieser stand in der Warteschlange für den Campingplatz der Caravancamper. Wir begannen umzuladen und wie es der Teufel will bewegte sich genau dann die Schlange weiter. Also musste, während sich der Crossbus im Schritttempo vorwärts bewegte, so viel wie möglich ausgeräumt werden. Alles ging leider nicht. Und so mussten wir den halb vollen Hänger über den Zebrastreifen schieben und zu unserem Auto bringen. Es stand auf einmal ganz alleine mitten auf der Straße J. Wir fuhren dann noch einmal rund um das ganze Gelände und gelangten schließlich neben den Caravancampingplatz. Wir luden den Rest um und fuhren wieder zurück zu unseren Zelten. Die Menschenmenge tobte, als das lang ersehnte Bier endlich auf dem Campingplatz eintraf. Und so richteten wir unser Schlaf- und Partyzelt schön ein -> das RIP-Wochenende konnte kommen. Denkste… Keine 3 Stunden später wurde eine vorbeilaufende Polizeipatroullie auf unser Zelt aufmerksam (Anm. d. Red.: Name des Verursachers wird im folgenden Annonymus genannt). Das laute Gegröle und Gemaule von Annonymus gegenüber den Beamten machte die Polizei neugierig. Und so kam es, dass unser Aggregat und die 10 Liter Gasflasche Geschichte waren. Sie durften laut „Bescheid“ nicht mehr auf unserem Campinplatz sein. Das hielt uns aber nicht davon ab es trotzdem zu tun. Einfach ein Plastiksack über die Gasflasche und ein Karton über das Aggregat und got scho… Nun denn… In den folgenden Tagen wurde das typische Festivalleben gelebt. Am Donnerstagabend war dann das erste mal das Sufzealt angesagt. Die Sulzis durften da natürlich nicht fehlen (nicht dass wir nicht selber genug zu trinken dabei gehabt hätten). Nachdem die LongIslang-Ice-Teas (1 Liter Becher) ihre Wirkung zeigten wurden auch die Anmachsprüche einiger Mitstreiter sehr lustig. Als letzter Trumpf, um die Angebetete doch noch rumzukriegen wurde dann folgender Spruch ausgepackt: „Heike… Du bisch sooooo interessant!!!“ Ich denke ich muss den Erfolg dieser Anmache nicht erzählen. J Am Freitag wurde dann mehr Wert auf die gute alte Sufschluchtradition gelegt. Einige mussten sich dem Schlauch ergeben und mussten W.O. geben. Somit war Sufzealt am Abend gegessen. J Am Samstag mussten wir feststellen, dass unsere Nachbarn uns da schon etwas voraus waren. Wir waren uns sofort einig, eine Konstruktion in dieser Art brauchen wir für nächstes Jahr auch. Schaut doch mal bei den Bildern vorbei, dann erkennt ihr vielleicht was es ist. Am Samstag hatte dann wieder mal jemand den Festrausch. (Namen werden hier keine genannt) Der Samstag war der Tag der großen Sprüche. Jeder der im Zelt aufwachte wurde mit folgendem Spruch herzlich begrüßt: „Ja hallo Max Mustermann… Du schaust so gud aus, warst du beim Frisör?!?“ Weiters wurden in Gruppenarbeiten diverse Strömgriffe erarbeitet. Leider wurden nur 2 Stück für die Nachwelt auf Papier festgehalten. Hier ein kleiner Auszug: Analverstopfung: Rechter Zeigefinger in die Luft, linker Zeigefinger zum linken Ei. Es stellte sich heraus, dass der Inhaber des Festrausches sehr zu landwirtschaftlicher Arbeit neigte. Immerzu forderte er die Leute auf, doch endlich den Bühl hinter dem Zelt abezumreacha. „Gang doch da Bühl abereacha!!!“ Ein weiterer Rat von ihm war: „Jo wenn as sus num got, denn spielsch halt mol ho hue und denn got as wieder.“ Ein weiteres Highlight an diesem Nachmittag war, als die Nachbarn einen unserer Leute geschnappt haben und ihn auf ihren Grill gelegt und ihn mit Ketchup, Mayo und Senf gewürzt haben. Am Samstagabend war dann System of a down der Headliner!!! Sie waren einfach der Hammer und so passierte es, dass während der Pogerei (Begriffserklärung: Der Pogo ist ein Tanz, der seine Ursprünge in der Punkszene der 1970er-Jahre hat. Der Begriff „Pogo“ wird auch für unterschiedliche Arten des Tanzes in der Punk-Szene oder Sub-Genres des Punks und Alternative Rock verwendet. -> Auszug aus Wikipedia -> http://de.wikipedia.org/wiki/Pogo) die Kamera den Geist aufgab L Was ich fast vergessen hätte: Nicht nur das Sufzealt, sondern auch der Jack Daniels Whiskey Lastwagen wurde für uns fast zu einer zweiten Heimat. Dieses Jahr bekam man für 2 mal 0,4 ltr Whiskey Cola 1 Jacky-Tshirt gratis. Am Sonntag verließen dann die ersten wieder das sinkende Schiff. Es blieben noch 8 Leute übrig. Wir verluden das erste Zelt und verblieben den Nachmittag durch im anderen Zelt. Wie schon in den Jahren davor, kam auch in diesem Jahr wieder ein Regenspritzer ungeahnter Härte vom Himmel herab. Genau richtig um zu eskalieren. Und so musste unser Maskottchen, die tapfere 10 kg Dose Gurken daran glauben. Sie wurde Opfer von roher Baseballschlägergewalt. R.I.P. 10 kg Dose Gurken… Wir werden dich nie vergessen Danach wurde auf einmal wieder ein Sufschluch gefunden und da gaben sich ein paar nochmal gehörig die Kante. Dabei kamen Ideen heraus, wie: Der Baum neben dem Zelt muss fallen. Gesagt, getan. Ballenspagen her und: „Jo Holz, Jo Holz, Jo Holz!“ -> der Baum war stärker J Wir gingen gegen Abend dann nochmal vor die Bühne um uns vom Whiskey-Hänger zu verabschieden und traten dann gegen 22:30 Uhr die Heimreise an. Unser Resüme: Um es mit den Worten von Rock im Park 2011 zu sagen: AFFENGEIL!!! Bis zum nächsten Jahr… Euer ischi-i
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